Sieben Schwestern.
Eine Identität.

Im einzigartigen und actionreichen Science-Fiction-Abenteuer WHAT HAPPENED TO MONDAY? von Regisseur Tommy Wirkola („Hänsel und Gretel: Hexenjäger“) zwingen in naher Zukunft Überbevölkerung und Hunger die globale Regierung zu einer drastischen Ein-Kind-Politik unter dem Slogan „Eine Familie – Ein Kind“. Seit die sieben Settman-Schwestern (Noomi Rapace, „Prometheus – Dunkle Zeichen“) heimlich in einem provisorischen Krankenhaus geboren wurden, treiben sie ein Versteckspiel mit dem Kinder-Zuteilungsbüro. Die Behörde, geleitet von der gnadenlosen Nicolette Cayman (Glenn Close, „Damages – Im Netz der Macht“), ahndet jeden Verstoß gegen die strenge Familienplanung. Der Großvater Terrence Settman (Willem Dafoe, „John Wick“) zog die sieben Schwestern groß und nannte sie Monday, Tuesday, Wednesday, Thursday, Friday, Saturday und Sunday. Jede von ihnen darf nur an einem Tag pro Woche das Haus verlassen und muss sich als dieselbe Person ausgeben: Karen Settman. Für die anderen sechs wird ihr Zuhause zum Gefängnis. Der Plan funktioniert und stellt das Überleben aller Schwestern sicher. Doch eines Montags kommt Monday nicht wieder nach Hause...

Monday

Monday ist besonders intelligent, elegant, scharfsinnig, schlagfertig, kontrolliert und zielstrebig. Sie hat das Aussehen und den Charakter von Karen Settman geprägt, die anderen Schwestern müssen sich nach diesen Vorgaben richten.

Tuesday

Tuesday gehört zur unbekümmerten New-Age-Generation. Sie ist ein freier Geist, sehr sensibel und raucht eine Menge Gras, um sich selbst zu beruhigen. Sie ist weich und einfühlsam und sorgt sich um ihre Schwestern.

Wednesday

Wednesday ist athletisch, temperamentvoll, hartnäckig, selbstbewusst, streitlustig und eine gut trainierte Kämpferin. Sie treibt viel Sport und beherrscht mehrere Kampfkünste. Wednesday ist pragmatisch, hart und furchtlos.

Thursday

Thursday ist eine Rebellin und die Anführerin der Schwestern. Als sie aufwuchs, brach sie oft die Regeln, die ihr Großvater aufgestellt hatte.

Friday

Friday ist introvertiert und das stille Genie der Familie. In Sachen Technologie, Mathematik und Wissenschaft macht ihr niemand etwas vor. Sie ist das Gehirn der Gruppe. Ohne Fridays innovative Ideen bei der Arbeit wäre Karen Settman nicht die erfolgreiche Geschäftsfrau, die sie zu sein scheint.

Saturday

Saturday ist ein echtes Partytier, das schon immer mehr gefeiert als gearbeitet hat. Sie ist extrovertiert, lustig und trinkt gern. Sie hat viel Humor und macht sich gern über ihre Schwestern und über sich selbst lustig.

Sunday

Sunday ist freundlich, mitfühlend und religiös. Sie hat etwas Mütterliches und wirkt geerdet. Sie denkt nie an sich selbst, sondern immer nur an ihre Schwestern. Wenn zwei sich streiten, will sie immer eine Brücke zwischen ihnen bauen.

Cast & Crew

Noomi Rapace Karen Settman

Noomi Rapace wurde international bekannt durch ihre Rolle der Lisbeth Salander in der schwedischen Erstverfilmung von Stieg Larssons „Millennium“-Trilogie.

Zuletzt stand die Schwedin für zahlreiche internationale und prominent besetzte Produktionen vor der Kamera: In Steven Shainbergs Science-Fiction-Abenteuer „Rupture – Überwinde deine Angst“ („Rupture“, 2017) spielt sie eine alleinerziehende Mutter, die einer geheimen Organisation entkommen muss und dabei dunkle Geheimnisse aus ihrer eigenen Vergangenheit aufdeckt. In Mikael Hafstroms Thriller „Unlocked“ (2017) spielt sie an der Seite von Michael Douglas und Orlando Bloom eine ehemalige CIA-Agentin, deren Fehler einst viele Menschen das Leben kostete. In Ridley Scotts Science-Fiction-Abenteuer „Alien: Covenant“ (2017) gehört sie neben Michael Fassbender und Katherine Waterson zur Besatzung des Raumschiffs Covenant. In David Ayers Fantasyfilm „Bright“ (2017) ist sie an der Seite von Will Smith und Joel Edgerton in einer von mythischen Wesen bewohnten Welt zu sehen.

Rapace begann ihre Schauspielkarriere als Siebenjährige in der isländischen Produktion „The Shadow of the Raven“ (1986). Es folgten mehr als 20 Kino- und Fernsehprojekte. 2007 spielte sie in dem dänischen Film „Daisy Diamond“ eine zweifache Teenie-Mutter und gewann die dänischen Filmpreise Bodil und Robert.

Der internationale Durchbruch gelang ihr 2009 durch die weibliche Hauptrolle in der schwedischen Verfilmung von Stieg Larssons „Millennium“-Trilogie: „Verblendung“ („The Girl With The Dragon Tattoo“), „Verdammnis“ („The Girl Who Played With Fire“) und „Vergebung“ („The Girl Who Kicked The Hornet's Nest“). Sie erhielt für ihre Leistung unter anderem den schwedischen Guldbagge Award und den deutschen Jupiter. Außerdem wurde sie für den Europäischen Filmpreis nominiert.

Noomi Rapace spielte fortan in vielbeachteten internationalen Produktionen, darunter Daniel Espinosas Romanadaption KIND 44 („Child 44“, 2015) neben Tom Hardy und Gary Oldman, in Ridley Scotts Science-Fiction-Drama „Prometheus – Dunkle Zeichen“ („Prometheus“, 2012), in Guy Ritchies historischem Thriller „Sherlock Holmes“ („Sherlock Holmes: A Game of Shadows“, 2011) neben Robert Downey Jr. und Jude Law sowie in Brian De Palmas „Passion“ (2012) neben Rachel McAdams und Karoline Herfurth.

Glenn Close Nicolette Cayman

Sechs Oscar-Nominierungen, zwei Golden Globes, drei Emmys, drei Tonys und eine Vielzahl weiterer Preise und Nominierungen zieren die über 30 Jahre währende Karriere der Kino-, Fernseh- und Theaterschauspielerin Glenn Close. Zuletzt spielte sie die weibliche Hauptrolle in Bjorn Runges Romanverfilmung „The Wife“ (2017) an der Seite von Jonathan Pryce und Christian Slater. Außerdem gehörte sie zum prominenten Ensemble von Julian Fellows Agatha-Christie-Adaption „Crooked House“ (2017).

2016 spielte Glenn Close erneut ihre Tony-preisgekrönte Rolle der Norma Desmond in Andrew Lloyd Webbers Musical „Sunset Boulevard“ in einer neuen Produktion am London Coliseum. Für ihre Leistung erhielt sie den London Evening Standard Award und wurde für den Olivier Award nominiert. Auch bei den Gastspielen am New Yorker Broadway im Frühjahr 2017 stand Close auf der Bühne.

Ihr Debüt als Filmschauspielerin gab Glenn Close 1982 in George Roy Hills „Garp und wie er die Welt sah“ („The World According to Garp“). Dafür erhielt sie ihre erste Nominierung für einen Oscar. Es folgten weitere Oscar-Nominierungen für „Der Große Frust“ („The Big Chill“, 1983), „Der Unbeugsame“ („The Natural“, 1984), „Eine verhängnisvolle Affäre“ („Fatal Attraction“, 1987) und „Gefährliche Liebschaften“ („Dangerous Liaisons“, 1988). Die sechste Oscar-Nominierung erhielt sie im Jahr 2012 für Rodrigo Garcías Drama „Albert Nobbs“. Das Drehbuch schrieb sie gemeinsam mit John Banville. Close war auch Produzentin des Films und arbeitete mit an der Musik zum Golden-Globe-nominierten Song „Lay Your Head Down.“

Bis 2012 spielte Close die Hauptrolle in fünf Staffeln der gefeierten Fernsehserie „Damages – Im Netz der Macht“ („Damages“). Für ihre eindrucksvolle Darstellung der Anwältin Patty Hewes erhielt Close unter anderem zwei Emmys und einen Golden Globe. Ihren ersten Golden Globe gewann sie 2005 für ihre Hauptrolle in Andrei Konchalovskys Fernsehfilm „Lion in Winter – Kampf um die Krone des Königs“ („The Lion in Winter“). Ihren ersten Emmy gewann sie 1995 für ihre Hauptrolle in „Serving in Silence: The Margarethe Cammermeyer Story“.

Willem Dafoe Terrence Settman

Willem Dafoe gehört zu den markantesten Schauspielern seiner Generation und hat sich in seiner mehr als 30 Jahre währenden Karriere nie auf ein bestimmtes Genre festgelegt. Bislang wurde er zweimal für den Oscar nominiert, einmal für Oliver Stones „Platoon“ (1986) und einmal für die Max-Schreck-Biographie „Shadow of the Vampire“ (2000).

Dafoe kam in Appleton, Wisconsin, als Sohn eines Arztes und einer Krankenschwester zur Welt. Mit 17 Jahren schrieb er sich an der University of Wisconsin in Milwaukee für das Fach Theaterwissenschaften ein und schloss sich bald darauf dem experimentellen Theatre X an, mit dem er durch Europa und die USA tourte. 1977 zog er nach New York und wurde Mitglied der Theatergruppe Wooster Group, der er bis heute angehört.

Seit jeher wählt Dafoe seine Rollen so aus, dass er mit besonders innovativen Regisseuren arbeiten kann. Er drehte unter anderem mit Wes Anderson, Martin Scorsese, Spike Lee, Paul Schrader, David Cronenberg, Abel Ferrara, David Lynch, William Friedkin, Oliver Stone und Lars von Trier. Zuletzt stand er unter Sir Kenneth Branaghs Regie für „Mord im Orient-Express“ („Murder on the Orient-Express“, 2017) vor der Kamera, außerdem übernahm er Rollen in Sean Bakers „The Florida Project“ (2017), Daniel Grahams „Opus Zero“ (2017) und Zack Snyders „Justice League“ (2017).

Tommy Wirkola Regie

Tommy Wirkola wurde 1979 im norwegischen Alta geboren. Sein Regiedebüt „Kill Buljo“, eine Low-Budget-Parodie auf Quentin Tarantinos „Kill Bill“-Filme, entpuppte sich 2007 als Überraschungserfolg. Die Einspielergebnisse brachten Wirkola das Vertrauen und das Geld der Produzenten ein. Damit drehte er die Nazi-Zombie-Komödie „Dead Snow“, die 2009 auf dem Sundance Film Festival lief und sich schnell zum Kultfilm unter Horrorfans entwickelte.

Seine erste internationale Produktion war der weltweite Kassenhit „Hänsel und Gretel: Hexenjäger“ („Hansel & Gretel: Witch Hunters“, 2013) mit Jeremy Renner und Gemma Arterton in den Hauptrollen. Der actionreiche Märchenfilm, der auf Wirkolas Abschlussfilm an der Bond University in Australien basierte und weitgehend in Deutschland gedreht wurde, spielte mehr als 225 Millionen Dollar ein. Es folgte „Dead Snow: Red vs. Dead“, der 2014 beim Sundance Film Festival uraufgeführt wurde. Der Kritikerliebling gewann mehrere Preise, darunter den Regie- und Drehbuchpreis beim größten Genrefestival der Welt in Südkorea.

Aktuell schreibt Wirkola das Drehbuch für Adam McKays geplante Science-Fiction-Komödie „Irredeemable“. Außerdem wirkt er mit am Drehbuch für die Pilotfolge zur geplanten US-Fernsehserie „Hansel & Gretel: Witch Hunters“.